Umdenken

Fastenzeit: Diesmal umgekehrt

Leena
Geschrieben von Leena

Kein Alkohol. Kein Fleisch. Keine Süßigkeiten. Keine Zigaretten. Keine Computerspiele. Zur Fastenzeit dreht sich alles um Verzicht. Das finden wir als Minimalisten und Ökos ja eigentlich auch immer gut. Trotzdem will ich heute den Spieß mal umdrehen. Neulich hatten wir im Freundeskreis das Gespräch übers Fasten, nur eben anders herum. Statt 40 Tagen Verzicht und „Ohne“, nutzt man die Zeit bewusst dafür, etwas anderes zu tun. Nach dem Motto „Gönn dir was Gutes!“. Etwas Neues. Etwas Ungewöhnliches. Eine neue Kurzzeit-Gewohnheit. Ein Umdenken.

Zum Beispiel:

  1. Melde dich jeden Tag bei einem Menschen, der dir am Herzen liegt. Nicht mit einer oberflächlichen Nachricht, sondern „echt“ und aufmerksam. Egal, ob du anrufst, eine SMS schickst oder ganz „altmodisch“ einen Brief oder eine Postkarte.
  2. Mache jeden Tag einen Spaziergang.
  3. Hör dir jeden Tag ganz bewusst ein Musikstück an. Vielleicht sogar aus ganz unterschiedlichen Musikrichtungen, die du sonst eigentlich gar nicht in deiner Playlist hast.
  4. Mache jeden Tag einem anderen Menschen ein ehrlich gemeintes Kompliment.
  5. Nimm dir jeden Tag 30 Minuten Zeit für dich selbst. Und tue in dieser halben Stunde etwas, das du sonst „im Stress“ immer nicht schaffst. Lesen. Ein Bad nehmen. Oder einfach nur in die Luft gucken.
  6. Lerne jeden Tag eine Vokabel einer anderen Sprache.
  7. Lächle jeden Tag einen fremden Menschen an und freue dich darüber, wenn er/sie mit einem Lächeln antwortet.
  8. Probiere jeden Tag etwas Neues bzw. Unterschiedliches aus: Ein neues Rezept, am Wochenende in eine neue Kneipe gehen, einen neuen Weg zur Arbeit fahren, eine neue Zeitschrift kaufen, eine neue Yoga Figur testen, ein Origami Tier falten, einen Seemannsknoten lernen,…
  9. Spiele jeden Tag ein Lied auf einem Instrument deiner Wahl. Auch deine eigene Stimme zählt 🙂
  10. Nimm dir jeden Abend vor dem Schlafengehen ein paar Minuten Zeit und lasse den Tag Revue passieren: Was war heute ein schöner Moment? Worauf warst du heute stolz?

Artikelfoto: Aaron Burden, unspash.com

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