Privatpersonen Umdenken

So lebe ich Nachhaltigkeit im Alltag

Florian
Geschrieben von Florian

„Knowing is not enough; we must apply. Willing is not enough; we must do.“ (Bruce Lee)

 

Wir stehen in Sachen Nachhaltigkeit vor einem gewaltigen Veränderungsprozess. Es ist sehr einfach zu sagen: die Unternehmen müssen was machen, die Politiker müssen agieren oder die anderen Leute müssen sich ändern.

Aber sind wir ehrlich: Wir wissen genau, das wir uns selber damit etwas vormachen.

Wenn ich der Meinung bin, dass sich die anderen ändern müssen, dann muss ich selber den ersten Schritt machen.

 

Wie lebe ich also Nachhaltigkeit im Alltag:

  • Ich bin ein 5 Tage Vegetarier und esse somit an 5 Tagen pro Woche kein Fleisch (meist werktags). Früher habe ich an 6-7 Tagen die Woche Fleisch gegessen.
  • Ich kaufe nur regionales und saisonales Obst und Gemüse (Ausnahme sind im Winter unbehandelte Orangen und Clementinen).
  • Ich esse nur Fisch aus nachhaltigem Fischfang und keine bedrohten Fischarten. In Bezug auf ersteres achte u.a. auf das Siegel Marine Stewardship Council (MSC).
  • Ich fahre mit Bahn und Bus zur Arbeit.
  • Ich kompensiere meinen CO2-Ausstoss für mein alltägliches Leben und die Fahrten zum Beruf durch das Spenden bzw. Pflanzen von Bäumen über das Bergwaldprojekt
  • Ich esse kein „Billig-Fleisch“, sondern nur Fleisch aus biologischer Herstellung oder vom regional beziehenden Metzger.
  • Ich kaufe Lebensmittel so ein, dass ich nahezu nichts wegschmeiße.
  • Ich beziehe Öko-Strom.
  • Ich folge dem Motto „Tue Gutes und rede/schreibe darüber“.
  • Ich kaufe alle Papierprodukte nur aus recycelter Herstellung, z.B. mit dem blauen Engel, oder mit dem FSC-Siegel.
  • Ich spende insbesondere im Tierschutz, so. z.B. United ConservationistWWF, Sharkwater und Sea Shepherd.
  • Ich habe mir zu Weihnachten keine Geschenken gewünscht, sondern um eine Spende gebeten. Gleiches habe ich an meinem letzten Geburtstag gemacht.
  • Ich schenke Freunden von OxfamUnverpackt.
  • Ich frage mich bei allem was ich kaufe, ob ich es wirklich auf lange Sicht brauche und was ich dadurch gewinne. In überraschend vielen Fällen sage ich nach dieser Reflexion „Nein, ich brauche es doch nicht“.

 

Das ist mein aktueller Weg und wie ich damit umgehe, meine Fußstapfen zu reduzieren. Geht noch mehr? Sicherlich. Aber schon jetzt habe ich gleich in dreifacher Hinsicht gewonnen:

  1. Ich komme meiner ökologischen und sozialen Verantwortung nach.
  2. Dadurch dass ich mein Handeln stetig hinterfrage, konzentriere ich mich auf das Wesentliche und auf das was mich wirklich glücklich macht.
  3. Teils gebe ich mehr Geld aus. In Summe spare ich aber Geld, da ich auf vieles Unnötige verzichte.

 

Ich lese sehr viel zu dem Thema, entdecke täglich Neues und überlege mir dann, wie ich es in meinen Alltag überführen kann und probiere es aus. Über weitere Ideen freue ich mich.

 

Artikelbild: picjumbo.com

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